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Neue Masernepidemie in der Schweiz
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Seit Dezember 2010 wurden in der Schweiz aus 21 Kantonen insgesamt 556 Masernfälle gemeldet, davon allein 204 Fälle im April und 105 im Mai 2011. Dies gegenüber 27 Fällen in der entsprechenden Zeitperiode im 2009/10. Am stärksten betroffen waren Basel und Umgebung mit 64 Fällen (besonders im Dezember 2010 und im Januar 2011) sowie die Kantone Genf und Waadt mit 190 bzw. 114 Fällen. In der Romandie wurden die Masern teilweise aus dem grenznahen Frankreich importiert, wo vor Kurzem grosse Ausbrüche registriert wurden (knapp 5000 Fälle in der Region Rhone-Alpes seit Beginn 2011; zur Zeit ist ein Rückgang zu verzeichnen). Der Anteil der Fallzahlen in der Deutschschweiz hat sich von 8% im März auf 35% im April und 44% im Mai erhöht. Der Höhepunkt ist nun in den Kantonen Genf und Waadt, wie auch in der gesamten Schweiz überschritten. Seit Anfang Mai wurden jedoch noch immer aus 17 Kantonen Fälle gemeldet, hauptsächlich aus den Kantonen Waadt, Genf, Zürich und dem Tessin. 40% der Fälle, die seit Dezember 2010 gemeldet wurden, sind Erwachsene ab 20 Jahren. 88% der Fälle waren nicht, 6% ungenügend geimpft. Von den 485 Fällen, zu denen detaillierte Informationen übermittelt wurden, waren 48 (10%) Patienten hospitalisiert, und 23 (5%) litten an einer Pneumonie. Die möglichen Konsequenzen einer Masernerkrankung sind an den folgenden Fällen ablesbar: Eine ungeimpfte Schwangere hat die Masern kurz vor der Geburt auf ihr Kind übertragen. Und: Nach einer durch Masern bedingten Hirnhautentzündung musste ein 36-jähriger Patient während zwei Monaten in einem Rehabilitationszentrum betreut werden.
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Neue Masernepidemie in der Schweiz
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Seit Dezember 2010 wurden in der Schweiz aus 21 Kantonen insgesamt 556 Masernfälle gemeldet, davon allein 204 Fälle im April und 105 im Mai 2011. Dies gegenüber 27 Fällen in der entsprechenden Zeitperiode im 2009/10. Am stärksten betroffen waren Basel und Umgebung mit 64 Fällen (besonders im Dezember 2010 und im Januar 2011) sowie die Kantone Genf und Waadt mit 190 bzw. 114 Fällen. In der Romandie wurden die Masern teilweise aus dem grenznahen Frankreich importiert, wo vor Kurzem grosse Ausbrüche registriert wurden (knapp 5000 Fälle in der Region Rhone-Alpes seit Beginn 2011; zur Zeit ist ein Rückgang zu verzeichnen). Der Anteil der Fallzahlen in der Deutschschweiz hat sich von 8% im März auf 35% im April und 44% im Mai erhöht. Der Höhepunkt ist nun in den Kantonen Genf und Waadt, wie auch in der gesamten Schweiz überschritten. Seit Anfang Mai wurden jedoch noch immer aus 17 Kantonen Fälle gemeldet, hauptsächlich aus den Kantonen Waadt, Genf, Zürich und dem Tessin. 40% der Fälle, die seit Dezember 2010 gemeldet wurden, sind Erwachsene ab 20 Jahren. 88% der Fälle waren nicht, 6% ungenügend geimpft. Von den 485 Fällen, zu denen detaillierte Informationen übermittelt wurden, waren 48 (10%) Patienten hospitalisiert, und 23 (5%) litten an einer Pneumonie. Die möglichen Konsequenzen einer Masernerkrankung sind an den folgenden Fällen ablesbar:
Eine ungeimpfte Schwangere hat die Masern kurz vor der Geburt auf ihr Kind übertragen. Und: Nach einer durch Masern bedingten Hirnhautentzündung musste ein 36-jähriger Patient während zwei Monaten in einem Rehabilitationszentrum betreut werden.
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Herkunft des Enterohämorrhagischen E. coli O104:H4 ?
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FAQ des BfR vom 9. Juni 2011:
"Als Krankheitsursache für das derzeitige EHEC-Ausbruchsgeschehen ist der Serotyp O104:H4 eindeutig identifiziert worden. Die genetische Analyse von O104:H4 hat ergeben, dass dieser Stamm eine sehr hohe Ähnlichkeit mit Enteroaggregativen E. coli (EAEC - Enteroaggregative E. coli) aufweist. Aufgrund dieser Tatsache ist es aus Sicht des BfR wahrscheinlich, dass der für das aktuelle Ausbruchsgeschehen verantwortliche Stamm über den Menschen oder vom Menschen über die Umwelt erfolgt ist. Der Erreger kann über Lebensmittel verbreitet werden!"
DIES KÖNNTE ÜBER EINE SCHMIERINFEKTION ERFOLGEN.
EAEC verursachen ebenfalls schwere Durchfallerkrankungen beim Menschen und sind bisher noch nicht in Tieren nachgewiesen worden. Also nochmals Küchenhygiene & Hygiene! Und anscheinend herrscht hier noch Aufklärungsbedarf!
EHEC > HUS: Mutation erst im menschlichen Körper?
Nach neuesten Erkenntnissen von Ärzten an der Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf in Zusammenarbeit mit Kollegen des chinesischen Beijing Genomic Institute ist der derzeitige Erreger der EHEC-Infektion ein euer Bakterienstamm. Bakterien können untereinander Gene austauschen! (Begriff mikrobiologisch: Konjugation)
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ein ganz neuer Stamm, eine Mutation von zwei E. coli-Bakterien, verantwortlich für die Erkrankungen.
UND DAS IST NICHT NEU!!!
Schwunghafter Tauschhandel im Dickdarm
Appl. Environ. Microbiol. 2001 # Florian Rötzer 21.02.2001
Scheidet Gülle als Ursache damit aus?
Zitat des BFR: ( http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zur_herkunft_des_enterohaemorrhagischen_e__coli_o104_h4-70869.html )
"Die Faktenlage spricht dafür, dass der Eintrag des Erregers im jetzigen Ausbruchgeschehen in betroffene Lebensmittel direkt über den Menschen oder indirekt vom Menschen über die Umwelt erfolgt sein kann. Bei der derzeitigen Datenlage sind tierische Exkremente (Gülle) als Eintragspfad in die Lebensmittelkette als unwahrscheinlich anzusehen."
Dies ist, meiner Ansicht nach, vielleicht eine gewagte These!
Protokoll des Uniklinikums Münster
Laborinformationen zum EHEC Ausbruchsstamm (Stand 01.06.2011)
Konsiliarlabor für Hämolytisch-Urämisches Syndrom (HUS)
am Institut für Hygiene · Universitätsklinikum Münster
Redaktion Medizin-suchenundfinden.de B. S.
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Gedanken zu EHEC
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Heute (8 Juni): "Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor" (Goethe Zitat aus Faust).
Es ergeben sich etliche Fragen:
Fakt ist, dieser Keim stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Tierkot / Gülle oder aber auch aus Material aus Biogasanlagen!!!
Wie kommt der Keim auf unser Gemüse, wenn dies denn tatsächlich die Quelle ist? Naheliegend über das Wasser. Was könnte geschehen sein?
Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Oberflächenwasser (verunreinigt durch Gülle) kommt in einen Brunnen, welcher zu Bewässerung von Feldern eingesetzt ist...
Natürlich kommen weitere Möglichkeiten in Betracht. Eine Schmierinfektion kann nicht ausgeschlossen werden.
Ist die Warnung vor Salat, Gurken und Tomaten (wachsen in aller Regel in Treibhäusern) berechtigt?
Natürlich hat ein Minister (wir haben da 2 und wer ist zuständig?) die Pflicht die Bürger zu schützen. Aber ist man hier nicht deutlich über das Ziel hinausgeschossen?...
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