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Bei erneuten Demonstrationen im Iran gegen Präsident Ahmadinedschad kommen mehrere Menschen bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften ums Leben. Offenbar ist auch der Neffe des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mussawi unter den Toten. Insgesamt nimmt die Polizei 300 Demonstranten fest.
Mahmud Ahmadinedschad hat die Uno-Vollversammlung empört. Weil Irans Präsident in seiner Rede gegen Israel hetzte, verließen mehrere Delegationen den Saal. Im Streit um sein Atomprogramm ist Ahmadinedschad zusehends isoliert: Auch Russland erwägt nun Sanktionen gegen das Regime in Teheran.
Sie wollen weitermachen, bis Mahmud Ahmadinedschad abtritt: Die Anhänger des iranischen Oppositionsführers Mussawi haben neue Demonstrationen angekündigt. Die Regierung müht sich mit allen Mitteln, die Proteste unter Kontrolle zu bekommen, bisher vergeblich.
Die Iraner wählen und entscheiden damit über den Kurs ihres Landes. Der umstrittene amtierende Präsident Mahmud Ahmadinedschad würde die Isolation des Landes weiterführen. Sein Herausforderer, Mir Hussein Mussawi, gibt sich weltoffen und findet damit viele Anhänger. Genug für einen Machtwechsel?
Die Präsidentschaftswahl im Iran dürfte spannend werden: Beobachter rechnen mit einer hohen Beteiligung und einem knappen Ausgang. Die Wahllokale sind seit den Morgenstunden geöffnet. DW-WORLD.DE, die Deutsche Welle im Internet: Nachrichten, Analyse und Service aus Deutschland und Europa - in 30 Sprachen